Jochen Malmsheimer

21.10.2011, 20:00 Uhr

Ort: Eltzhof, Porz- Wahn

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Flieg Fisch, lies und gesunde!

Die Übereinstimmungen zwischen einem guten, alten Gruyere und Jochen Malmsheimer werden immer augenfälliger: Auch Malmsheimer wird reifer, schärfer und grantiger. Und da hilft weder die Fahrt in‘s Blaue noch der Gang in‘s Grüne, haben doch etwa Zoobesuche durch den Entschluss vieler Tierparkleitungen, aus distransparenten Gründen auf Käfigbesatzungen zur Gänze zu verzichten, ihre beruhigende Wirkung längst eingebüßt. Auch das Radio bietet inzwischen keinen Trost mehr, jeder macht ja was er will. Was aber, wenn man nicht jeder ist? Was soll nur aus uns werden, wenn selbst Männer altern?

Trost bietet allein die Wissenschaft. Dies macht Malmsheimer an Hand der augenfälligen Verbindung zwischen der ägyptischen und niedersächsischen Kulturgeschichte, akademisch allerdings höchst brisant, überdeutlich. Bis schlußendlich die Weltverschwörung der Bücher, von der er durch Zufall erfährt, in einem rasanten Finale das Geheimnis der Losung von „Flieg Fisch, lies und gesunde ...“ lüftet.

Hier ist nicht nur die Literatur entfesselt, es ist Malmsheimer selbst. Doch er weiß, daß wir alle uns, gerade in unsicheren Zeiten, nach einem bißchen Glück sehnen. Und so endet ein furioser Abend mit einem kleinen Gedicht über die Liebe. Und über das Glück. Und über ein Fischlein. Und so besteht am Ende doch Hoffnung.
Auf Liebe.
Und auf Glück.
Und auf Fisch.

Seltsam? Aber so steht?s geschrieben.
Die Presse zum neuen Programm von Jochen Malmsheimer:

„Die Pointen sitzen niet- und nagelfest.“ (www.drehpunktkultur.at)

„Nach 100 wunderbaren Minuten erlöste Jochen Malmsheimer die Zwerchfelle eines begeisterten
Publikums.“ (Lippische Landeszeitung)

„Jenseits aktueller Verblödung: (...) Schön, dass es das gibt.“ (Süddeutsche Zeitung)

„Das ist die gültige Antwort des deutschen Kabaretts auf Pisa, aber auch auf die wahre
Bildungsmisere und zugleich eine absurd-komische Huldigung all der Bücher, in denen all die
geliebten schwülstigen, schwelgerischen, schwafeligen und schwefeligen Wörter stehen, mit
denen er so gerne gurgelt. Das Programm ist klasse.“ (NRZ)

„Hier setzt Jochen Malmsheimer dem epischen Kabarett ein Denkmal.“ (Neue Westfälische Zeitung)

offizelle Hompage: www.jochenmalmsheimer.de

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